Ökumenische Kampagne in der Fasten- und Passionszeit

In der Ökumenischen Kampagne 2017 weisen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein auf den Landraub als Folge der Expansion von Grossplantagen in der südlichen Hemisphäre hin. In den Monokulturen, welche die Ernährung von Bauernfamilien gefährden, steckt auch Schweizer Geld.

In Kamerun zum Beispiel nimmt der Landraub für Plantagen den Bäuerinnen und Bauern das Land. Sie können es nicht mehr selbstbestimmt nutzen und ihre Ernährung sicherstellen. Ausserdem hat Land Grabbing, so der internationale Begriff, gravierende Auswirkungen auf die Umwelt: Statt die Schöpfung langfristig zu bewahren, zerstört der Mensch sie. Auch Schweizer Banken investieren weltweit in solch agro-industrielle Grossprojekte. Damit die Menschen in den betroffenen Regionen weiterhin in Würde leben können, braucht es sowohl das Engagement der Partnerorganisationen vor Ort als auch Veränderungen im Investitionsverhalten von Grossbanken. Land muss dem Leben dienen und nicht dem Profit, lautet somit die zentrale Aussage der Ökumenischen Kampagne 2017.

Als Beilage des März-Kirchenboten erhalten Sie den Fastenkalender 2017. Dieser Kalender begleitet sie auf Ihrer persönlichen Reise durch die Fasten- und Passionszeit unter dem Motto: Wege durchs Leben – was nehme ich weiterhin mit? Was lasse ich zurück? Jeden Tag bietet der Fastenkalender Geschichten, Gedanken und Anstösse zum Thema. Entnehmen Sie ihn der letzten Seite des Kirchenboten und stellen Sie ihn zuhause auf – es lohnt sich, zwischen Aschermittwoch und Ostern den Blick über die eigenen Grenzen hinaus auf die weltweiten Zusammenhänge zu lenken.

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