Lichtblicke

  • 29. Februar 2024
    Seit Jahrzehnten engagiert. Spiel-Nachmittag und Kantorei zeigen eine Seite der Kontinuität unserer Kirchgemeinde, Engagement und einem selbst etwas Gutes tun. Manch eine/r der beim Spiel-Nachmittag Beteiligten und in der Kantorei Singenden ist schon Jahrzehnte dabei – Woche für Woche! Und der Anfang? Richard Westermann schrieb 1983 «Seit über 10 Jahren kommen … Seniorinnen und Senioren zum Spielen und Basteln zusammen» und «Schon in der noch jungen Kirchgemeinde der zwanziger Jahre hatten sich sangesfreudige Gemeindeglieder zu einem gemischten Chor zusammengefunden.» Bleiben wir dran.
    Benedikt Schölly
  • 22. Februar 2024
    Was würden wir ohne unsere grosse Zahl Freiwilliger machen? Als ich die Stelle in Reinach antrat, sagte ich meinen Kolleg/innen: «Reinach bedeutet Freiwillige und Apéros». Hejo: merci sagen und alle einbeziehen. Wohl bemerkt: wir suchen immer neue Freiwillige.
    Benedikt Schölly.
  • 15. Februar 2024
    Corona-Benefit: Weit weg ist Corona. Geblieben ist ein Kontakt zwischen einer Frau und mir, der seither anhält: jeden Tag eine kurze E-Mail. Angefangen hat alles damals, als wir uns nur virtuell fragen durften «Wie geht es dir?». Schön, dass der Austausch weitergeht!
    Gabriella Schneider-Giussani
  • 8. Februar 2024
    Eine ältere Dame, die regelmässig am Paradiso Garten vorbeispaziert, fragt, ob sie ein paar Tomaten mitnehmen dürfe. «Natürlich», antworte ich. Zufrieden geht die Dame weiter und kehrt am nächsten Tag zurück. Sie bringt eine Schale voll mit Feigen, frisch vom Baum. Ein guter Tausch, finde ich.
    Oliver Widmer
  • 1. Februar 2024
    Freitagabend. Ich würde gerne nach Basel in den Ausgang. Geht aber nicht, weil wir zur Kidsdisco eingeladen haben. Meine Motivation – naja. Dann aber strömen die Jungs und Mädchen strahlend und ausgangsmässig zurechtgemacht von allen Seiten. Das Jugendcafi bebt von lustigen Kinderstimmen, Lachen, Musik. Kann es einen sinnvolleren Ausgang geben?
    Flo Develey
  • 25. Januar 2024
    Volles Haus. Der Ländermittagstisch bringt Menschen zusammen. Einmal im letzten Frühjahr sogar so viele, dass wir zwei weitere Tische bringen mussten, um alle 60 Gäste unterzubringen. Viele Gespräche, viel Gemeinschaft, viel leckeres Essen und viel Freude!
    Petra Wolbeck
  • 18. Januar 2024
    «Darf ich die Bibel mit nach Hause nehmen?» Eine eher ungewohnte Frage eines Konfirmanden! Dabei hatte ich noch Bedenken, im Unterricht mal wieder «einfach nur» eine biblische Geschichte zu lesen. Unbegründet, wie sich zeigte: Der Junge möchte gern mehr lesen, in diesem dicken Buch.
    Gabriella Schneider-Giussani
  • 11. Januar 2024
    Ein Blick zum Kirchturm der Mischelikirche. Da flattert eine bunte Fahne im Wind, darauf steht ganz einfach «Peace» – Frieden. Das wünschen wir uns. Frieden für alle Menschen auf dieser Welt!
    Gabriella Schneider-Giussani

Lichtblick – neue Rubrik im Wochenblatt und online

Es ist einer meiner liebsten. Weil er so einfach ist. Und weil er mich behutsam an der Nase nimmt, immer wieder. Der zweite Vers im 103. Psalm: «Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan!» Der da vor Gott steht und betet, spricht zu sich selbst, zu seiner Seele, zu seinem Innersten also. Dieses Innerste fordert er auf, es möge zwei Dinge tun: Gott loben und nicht vergessen, was er Gutes aus dessen Hand entgegennimmt.

Eigentlich simpel. Und doch manchmal so schwer. Das scheint er zu wissen, der Beter. Dass wir Menschen nun einmal anders gestrickt sind, dass nicht das Loben und Danken zuvorderst steht. Sondern eher das Klagen. Wie oft höre ich «Warum muss dieses Unglück gerade mir passieren?». Dass jemand sagt «Warum passiert dieses Glück ausgerechnet mir?», kommt selten vor.

Der Psalm strahlt Lebensfreude aus. Das ist mehr als fröhlich zu sein, wenn es einem gerade gut geht. Lebensfreude ist eine Einstellung, mit der ein Mensch durchs Leben geht. Und die auch gerade in finsteren Zeiten trägt und hilft, Wege ans Licht zu finden. Sie ist in einem tiefen Gefühl verankert, diese Einstellung: in der Dankbarkeit. Dem Beter ist bewusst, dass er sein Leben nicht einfach aus sich selbst heraus lebt; sondern dass er es aus der Hand von Gott erhalten hat, als kostbares Geschenk, zu dem er Sorge tragen soll.

Lichtblicke sammeln wir künftig im Team. Alltägliches, Schönes, das wir während unserer Arbeit sehen und erleben. Wir lassen Sie wöchentlich daran teilhaben, indem wir es publizieren unter unserer neuen Rubrik «Lichtblicke» – ganz getreu dem Motto:

«Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan!»

Für das Team: Gabriella Schneider-Giussani, Pfarrerin