Gott,

wiederum erleben wir, wie zerbrechlich unsere Ordnungen sind.

Zwei Jahre Pandemie liegen hinter uns, die die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttert und uns die Gefährdung des Lebens vor Augen geführt hat. Offensichtlich haben längst nicht alle etwas daraus gelernt. Kaum ist die eine Gefahr mehr oder weniger gebannt, erhebt sich die nächste, tödliche Bedrohung.

Wütend und ungläubig müssen wir mitansehen, wie einige wenige Machthaber die Freiheit und das Leben unzähliger Menschen gefährden. Wie kann es sein, dass der Tod und die existentielle Not so vieler Menschen um der Macht willen in Kauf genommen wird? Wie kann es sein, dass mit dem Leben von Menschen gespielt wird, damit einige wenige ihre Machtzerfressenheit ausleben können?

Gott, steh uns bei in unserer Ohnmacht.

Steh den Menschen im Kriegsgebiet bei. Mach sie stark, zu ertragen, was kommen mag.

Mach sie mutig, den Befehlen zum Trotz solidarisch und gnädig zu sein.

Wir beten inständig, dass dieser Krieg schnell vorbei sein wird.

Wir bitten dich für die, die um ihr Leben und das ihrer Familien, Freunde, Nachbarn und Mitmenschen fürchten.

Wir bitten für die Todesopfer, die Verwundeten, die Verzweifelten, für die Menschen in Not und Angst.

Wir bitten für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.

Wir bitten, dass die Verantwortlichen verstehen, dass der Friede das höchste Gut ist und dass es nicht wahr ist, dass der Zweck die Mittel heiligt, um diesen zu sichern.

Gib Frieden, Gott! Herr Gott, erbarme Dich! Amen.

Vorheriger Beitrag
Vom Sinn des Lebens
Nächster Beitrag
Hilfe für die Ukraine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü