Eindrückliches Saat- und Erntefest bei Familie Schürch auf dem Neuhof

Von allen Seiten strömten letzten Sonntag viele Besucherinnen und Besucher auf den Neuhof in Reinach. Familie Schürch lud zusammen mit der Reformierten und Katholischen Kirchgemeinde zum Saat- und Erntefest ein. Ein ökumenischer Gottesdienst bildete den Auftakt des fröhlichen Festes.

In der prächtig dekorierten Scheune begrüsste der neue Priester der katholischen Pfarrei Reinach, Alex Meyer, auf sympathische Art. Das Alphornduo Surbaum und der Jodlerklub Reinach gaben der Besinnung einen feierlichen Rahmen. Pfarrerin Florence Develey erinnerte in ihrer Predigt an die Kraft des Vertrauens und Dankens.

Nach dem Gottesdienst richtete sich der Gastgeber Christian Schürch an die Gemeinschaft und gab das Wort weiter an seinen Gast, die Ständerätin Maya Graf. Maya Graf erzählte von der Geschichte des Festes: Das Saat- und Erntefest ist auf ihre und Christian Schürchs Initiative 2009 ins Leben gerufen worden. Es sollte ein Zeichen sein gegen gentechnisch verändertes Saatgut und für das wachsende Bewusstsein vieler Konsumentinnen und Konsumenten um die Wichtigkeit regional angebauter und saisonal stimmig angebotener Lebensmittel. So entstand die Idee, mit den Besucherinnen und Besuchern des Saat- und Erntefestes den Weizen zu setzen, der dann vom Bauern gepflegt und geerntet wird, anschliessend zur lokalen Müllerei Graf in Maisprach gebracht und verarbeitet wird, vom lokalen Bäcker Grellinger gebacken und am nächsten Saat- und Erntefest als feines Brot verzehrt wird.

Maya Graf appellierte an die Verantwortlichkeit eines jeden – je mehr lokal eingekauft wird, umso sicherer können wir sein, dass bei der Produktion das Wohl der Tiere und die Ansprüche des Bodens und der Natur geachtet werden.

Nach der Feier in der Scheune machte sich die grosse Schar auf, um den Weizen zu säen. Angeführt wurde die Anpflanzgemeinschaft von Bauer Christian Schürch, den beiden Pfarrpersonen, von Müller Sämi Graf und von Bäcker André Grellinger sowie der Politikerin Maya Graf.

Anschliessend gab es für alle eine Wurst vom Grill und ein Gläsli zum Anstossen.

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