Engagiert für Geflüchtete

«Bereichern Sie sich. Mit Freude an der Begegnung» – so lautet das diesjährige Motto des Flüchtlingssonntages.

Marc Gacond ist einer von vielen Menschen in unserem Land, der sich etwas hat einfallen lassen, um geflüchtete Menschen persönlich kennenzulernen und etwas für sie zu tun. Seine Idee: ein Velofahrkurs für Geflüchtete, in dem die Teilnehmenden auch gelernt haben, ihr Zweirad zu flicken. Seine Motivation: «Es ist wichtig, dass wir zu uns geflüchtete Menschen an unserem Leben hier teilhaben lassen.»

Ein anderes Beispiel ist Hildegard Schmutz. Sie trifft sich jeden Freitag mit Asylsuchenden in einem Café. Dort tauscht sie sich mit ihnen auf Deutsch aus und unterstützt sie, sich im Schweizer Alltag zurechtzufinden. Auf die Frage, warum sie das tue, antwortet sie: «Sich für Geflüchtete zu engagieren, ist sehr erfüllend. Es kommt so viel Dankbarkeit zurück.»

Hansruedi May begleitet Nour Aschour zu Arztterminen und zum Einkaufen. Nour Aschour wurde im syrischen Bürgerkrieg schwer verletzt und ist seither auf den Rollstuhl angewiesen. «Nour im Alltag zu begleiten, ist nicht nur für ihn eine Hilfe, sondern auch für mich eine bereichernde Erfahrung», fasst Hansruedi May zusammen.

Das Ziel des Flüchtlingssonntags ist es, Menschen, die sich zu uns geflüchtet haben, kennenzulernen. Und das mit Freude, Respekt und Anteilnahme. Das Flüchtlingsfest bietet die Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, zu lachen und auf unsere Geschichten zu hören.

Wir laden ein zum Beten – Brücken bauen – zusammen feiern.

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